Turmzinnen
Vorstadtturm in Kirchheimbolanden

Brauhaus am Turm ... damals und heute

Schild Turmschänke und Drey KronenFast 120 Jahre ist es her, dass in den Kirchheimbolander „Drey Kronen" der Brauereibetrieb eingestellt wurde. Das war 1884. Seit Februar 2002 schäumt wieder hauseigenes Gebräu in den Gläsern, wird die alte Tradition, die bereits 1792 mit der Einrichtung einer Hausbrauerei durch Christian Johann Lampert begonnen hatte, wiederbelebt. Exakt 210 Jahre nach Lampert eröffnete Holger Braun in dem 1717 errichteten Gebäude sein „Brauhaus am Turm".

Heute ist allgemein die Hausbrauerei wieder im Trend. Ausgeklügelte Technik und Elektronik macht das kontinuierliche Brauen in kleinen Anlagen möglich, erst recht in einer Gegend, die für ihre gute Braugerste bekannt ist und über Mälzereien verfügt.

Braukessel im Brauhaus am TurmGebraut wird ein „naturtrübes, junges und frisches Bier" dem Geschmack der Kirchheimbolander angepasst, die es gern etwas herber mögen. Ältere Freunde des schäumenden Gerstensaftes kennen so etwas noch unter dem Namen „Jungbier" und erinnern sich wohlig daran, wie es einst frisch gezapft in Deckelkrügen nach Hause geholt wurde. Zwei-Liter-Siphons und Literflaschen gibt es auch jetzt am Turm wieder.

Moderne Bierfässer zur LagerungMit der auf 250 Hektoliter Jahresleistung ausgelegten Anlage lassen sich fast alle Sorten Gerstensaft brauen. Herbes Helles, lieblicheres Dunkles, spritziges Weizen- und bei besonderen Gelegenheiten Bock-Bier kommt aus den Zapfhähnen des Brauhauses am Turm und dem darüber liegenden Restaurant “Drey Kronen".Der neu hergerichtete Biergarten bietet das richtige Ambiente zum Genuss!